Wird oft zusammen gekauft
Malabar Pfeffer ist ganzer schwarzer Pfeffer von der Malabarküste im Südwesten Indiens, den die Gockels Genussmanufaktur in Krefeld am Niederrhein von Hand in 50-g-Weißblechdosen abfüllt. Er schmeckt kräftig, würzig und leicht holzig, mit einer klaren, wärmenden Schärfe. Als Pfeffer für die Mühle eignet er sich für fast jedes herzhafte Gericht im Alltag.
Woher kommt Malabar Pfeffer?
Die Malabarküste liegt im heutigen indischen Bundesstaat Kerala und gehört zu den ältesten Anbaugebieten für schwarzen Pfeffer überhaupt. Über Jahrhunderte wurde von dort Pfeffer nach Europa gehandelt, und der Name Malabar steht bis heute für einen klassischen schwarzen Pfeffer.
Schwarzer Pfeffer entsteht aus den noch unreifen Früchten der Pfefferpflanze. Nach der Ernte trocknen sie in der Sonne, dabei wird die Schale dunkel und runzelig. In unserer Dose befinden sich ausschließlich ganze Körner, ohne weitere Zutaten.
Wie schmeckt Malabar Pfeffer?
Frisch gemahlen duftet er würzig und etwas harzig. Auf der Zunge zeigt er sich kräftig und vollmundig, mit holzigen Noten und einer Schärfe, die wärmt, ohne zu brennen. Im Vergleich zu fruchtigeren Sorten wie Kampot Pfeffer oder milderen wie Rosa Beeren ist er der robuste Klassiker für kräftige Gerichte.
Wofür verwende ich Malabar Pfeffer?
Füllen Sie die Körner in Ihre Pfeffermühle und nutzen Sie ihn täglich: für Steak und Braten, Soßen, Suppen, Eintöpfe, Ofengemüse, Salatdressings und Spiegeleier. Grob im Mörser zerstoßen, ergibt er eine Kruste für Rinderfilet, Thunfisch oder Ziegenkäse.
Damit das Aroma voll erhalten bleibt, mahlen Sie den Pfeffer erst kurz vor der Verwendung. Bei langem Schmoren verliert Pfeffer an Duft und kann leicht bitter werden. Geben Sie ihn deshalb bei Gulasch oder Rouladen lieber gegen Ende der Garzeit dazu und würzen Sie am Tisch nach. Gute Begleiter sind Rindfleisch, Wild, Ente, Pilze, Sahnesoßen und Parmesan. Erdbeeren mit einem Hauch frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Balsamico sind eine Kombination, die wir im Laden gern empfehlen.
Ein Tipp für die Grillsaison: Mischen Sie grob zerstoßenen Malabar Pfeffer mit grobem Meersalz und etwas getrocknetem Rosmarin und reiben Sie damit Rinderhüfte oder Lammkeule kurz vor dem Grillen ein. Auch ein einfacher Rahmspinat, ein Kartoffelsalat mit Brühe und Essig oder eine Kürbissuppe bekommen durch frisch gemahlenen Pfeffer am Ende mehr Würze und Tiefe.
Rezept: Cacio e pepe mit Malabar Pfeffer
Dieses römische Nudelgericht kommt mit drei Hauptzutaten aus, und eine davon ist Pfeffer. Für vier Personen kochen Sie 400 g Spaghetti oder Tonnarelli in leicht gesalzenem Wasser bissfest. Reiben Sie in der Zwischenzeit 150 g Pecorino Romano sehr fein.
Zerstoßen Sie zwei Teelöffel Malabar Pfeffer grob im Mörser und rösten Sie ihn in einer großen Pfanne ohne Fett etwa eine Minute, bis er duftet. Geben Sie eine Kelle Nudelwasser dazu und lassen Sie es kurz aufkochen.
Verrühren Sie den Pecorino in einer Schüssel mit etwas lauwarmem Nudelwasser zu einer glatten Creme. Heben Sie die abgetropften Nudeln in die Pfeffer-Pfanne, nehmen Sie diese vom Herd und mischen Sie die Käsecreme zügig unter. Bei Bedarf mit etwas mehr Nudelwasser cremig rühren. Sofort servieren und am Tisch noch einmal frisch Pfeffer darüber mahlen. Die Zubereitung dauert rund 20 Minuten.
Abgefüllt in unserer Krefelder Manufaktur
Gockels ist ein Familienbetrieb vom Niederrhein. In unserer Manufaktur in Krefeld mischen wir eigene Gewürze und ergänzen das Sortiment um ausgewählte Einzelgewürze. Den Malabar Pfeffer kaufen wir als ganze Körner ein und füllen ihn bei uns in überschaubaren Mengen von Hand ab. Ein Teil unserer Dosen wird von Menschen mit Behinderungen etikettiert, die zum festen Team gehören. Kommen Sie gern im Ladenlokal auf der Rheinstraße in Krefeld vorbei, dort können Sie verschiedene Pfeffersorten nebeneinander riechen und vergleichen.
Häufige Fragen
Ist Malabar Pfeffer schwarzer Pfeffer?
Ja, Malabar Pfeffer ist schwarzer Pfeffer aus der Region Malabar in Südindien. Die Körner sind ganz und eignen sich für jede Pfeffermühle.
Wie scharf ist dieser Pfeffer?
Kräftig, aber nicht extrem. Er wärmt deutlich, bleibt dabei angenehm und lässt sich gut dosieren.
Warum sollte ich ganze Körner kaufen?
Ganze Körner behalten ihr Aroma deutlich länger als gemahlener Pfeffer. Frisch gemahlen schmeckt er intensiver und vielschichtiger.
Wie viel Pfeffer gebe ich an ein Gericht?
Für vier Portionen reichen meist einige Umdrehungen der Mühle. Würzen Sie lieber am Tisch nach, als zu Beginn zu viel zu nehmen.
Ist der Pfeffer frei von Zusätzen?
Ja, die Dose enthält nur ganze Pfefferkörner. Mögliche Spuren anderer Allergene nennt der Hinweis bei den Produktangaben.
Wie lagere ich die Pfefferkörner?
Trocken, dunkel und gut verschlossen in der Weißblechdose. So halten sich die ganzen Körner lange aromatisch.