Wird oft zusammen gekauft
Die Tamari Sojasauce ist eine dunkle, dickflüssige Sojasoße nach japanischer Art, die Sie in der 100-ml-Flasche bei der Gockels Genussmanufaktur in Krefeld am Niederrhein bekommen. Wir stellen sie nicht selbst her, wir haben sie gezielt für unser Sortiment ausgewählt. Die Tamari schmeckt kräftig salzig und herzhaft, mit einer vollen, runden Umaminote und weniger Schärfe als viele helle Sojasoßen.
Was unterscheidet Tamari von anderer Sojasoße?
Tamari stammt ursprünglich aus Japan. Sie wird traditionell überwiegend aus Sojabohnen gebraut, während bei vielen gängigen Sojasoßen Weizen einen großen Anteil ausmacht. Das Ergebnis ist eine Soße, die dunkler, etwas dicker und im Geschmack tiefer wirkt. Ihre Salzigkeit wirkt dadurch weicher und fügt sich ruhig in ein Gericht ein.
Ihr Aroma entsteht durch Fermentation. Dabei bilden sich die Geschmacksstoffe, die als Umami bezeichnet werden, jener herzhafte Grundgeschmack, den man auch von gereiftem Parmesan, getrockneten Pilzen oder Tomatenmark kennt.
Woraus besteht unsere Tamari?
In unserer Zutatenliste sind Sojabohnen angegeben. Die Soße enthält damit das Allergen Soja. Die vollständigen Angaben des Herstellers finden Sie auf dem Etikett der Flasche. Wenn Sie wegen einer Unverträglichkeit auf Gluten oder andere Stoffe achten müssen, lesen Sie bitte dort nach und beachten Sie außerdem den Spurenhinweis auf dieser Seite.
Wie setze ich Tamari in der Küche ein?
Tamari ist eine Würze für den ganzen Herd. Im Wok gibt man sie zum Schluss über das Gemüse, damit sie nicht verbrennt. Für Sushi und Sashimi wird sie pur oder mit etwas Reisessig in ein Schälchen gegossen. In Marinaden für Hähnchen, Tofu oder Rindfleisch verbindet sie sich gut mit Ingwer, Knoblauch, Honig und Sesamöl.
Auch in der deutschen Alltagsküche hat sie bei uns ihren Platz. Ein Teelöffel in der Bratensoße, im Gulasch oder in einer Pilzrahmsoße gibt mehr Tiefe, ohne dass man die Soja herausschmeckt. Über ein Spiegelei, eine Schüssel Reis oder geröstete Ofenkartoffeln getropft, ersetzt sie das Salz. Weil Tamari selbst salzig ist, schmecken Sie Ihre Gerichte am besten erst zum Schluss mit Salz ab.
Für ein schnelles Salatdressing mischen wir 2 EL Tamari mit 1 EL Reisessig, 1 EL Limettensaft, 1 TL Sesamöl und einer Prise Zucker. Das passt zu Gurkensalat, Glasnudelsalat oder einem Blattsalat mit gebratenen Hähnchenstreifen. Als Dip für Frühlingsrollen oder Teigtaschen verdünnen Sie die Tamari mit etwas Wasser und geben fein gehackten Ingwer und Chili dazu. Mit Ahornsirup verrührt, wird sie zur Glasur für Ofengemüse oder gebratenen Tofu.
Wie lange hält die Flasche?
Fest verschlossen, kühl und dunkel gelagert, bleibt das Aroma lange erhalten. Nach dem Öffnen empfehlen wir den Kühlschrank. Da meist ein Spritzer genügt, reichen 100 ml für viele Mahlzeiten. Das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Flasche.
Ein paar Worte über uns
Gockels ist ein Familienbetrieb vom Niederrhein. In Krefeld fertigen wir in unserer Manufaktur Gewürzmischungen, Öle, Essige und Aufstriche in kleinen Mengen selbst. Unsere eigenen Produkte werden zum Teil von Menschen mit Behinderungen etikettiert, die fest zu unserer Mannschaft gehören. Zukaufware wie diese Tamari nehmen wir ins Sortiment, wenn sie gut zu unseren Gewürzen passt. Im Ladenlokal auf der Rheinstraße in Krefeld zeigen wir Ihnen gern, welche Mischungen sich mit Tamari kombinieren lassen.
Rezept: Ofenlachs mit Tamari-Honig-Glasur
Für zwei Personen verrühren Sie 3 EL Tamari Sojasauce mit 1 EL Honig, 1 TL geriebenem Ingwer, einer gepressten Knoblauchzehe und 1 TL Sesamöl. Zwei Lachsfilets à etwa 150 g in eine Auflaufform legen und die Hälfte der Glasur darüberstreichen. Zehn Minuten ziehen lassen.
Den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Lachs zwölf bis fünfzehn Minuten garen. Nach der Hälfte der Zeit den Rest der Glasur auftragen, damit die Oberfläche glänzt.
Mit Frühlingszwiebelringen und geröstetem Sesam bestreuen. Dazu passen Basmatireis, Pak Choi oder ein Gurkensalat mit Reisessig.
Häufige Fragen
Ist die Tamari eine Eigenproduktion von Gockels?
Nein, die Tamari Sojasauce ist Zukaufware. Wir haben sie ausgewählt, weil sie gut zu unseren Gewürzen und Ölen passt.
Welches Allergen steckt in Tamari?
Tamari enthält Soja. Angaben zu weiteren Stoffen und möglichen Spuren finden Sie auf dem Etikett und im Allergenhinweis.
Wie viel Tamari brauche ich pro Portion?
Meist reicht ein Teelöffel bis ein Esslöffel pro Portion. Lieber vorsichtig beginnen und nachwürzen.
Kann ich normale Sojasoße durch Tamari ersetzen?
Ja, im Verhältnis eins zu eins. Tamari schmeckt etwas voller, das Gericht wird dadurch kräftiger.
Gehört Tamari nach dem Öffnen in den Kühlschrank?
Wir empfehlen es, damit das Aroma lange erhalten bleibt. Ungeöffnet genügt ein kühler, dunkler Schrank.
Passt Tamari auch zu vegetarischen Gerichten?
Ja, besonders zu Tofu, Pilzen, Auberginen, Reisbowls und Ofengemüse.